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Rechtsabbieger-Unfall mit Radler - Feuerwehr übt Szenario

Mitteilung vom 09.11.2017

Um auf einen Verkehrsunfall zwischen Lkw und einem Radfahrer oder Fußgänger bestmöglich vorbereitet zu sein, üben die ehrenamtlichen Kräfte des Löschzuges Vorst der Freiwilligen Feuerwehr Tönisvorst regelmäßig die Befreiung von verunfallten Personen – so wie diese Woche Dienstagabend. Foto: David Bräuning.

Die Unfälle sind vergleichsweise selten, dafür aber aufgrund der Kräfteverhältnisse umso schwerer: Die Kollision zwischen einem rechtsabbiegenden Lastkraftwagen (LKW) und einem Radfahrer. Um auf einen Verkehrsunfall zwischen Lkw und einem Radfahrer oder Fußgänger bestmöglich vorbereitet zu sein, üben die ehrenamtlichen Kräfte des Löschzuges Vorst der Freiwilligen Feuerwehr Tönisvorst regelmäßig die Befreiung von verunfallten Personen – so wie diese Woche Dienstagabend.

 

Das Szenario?

Für eine möglichst realitätsnahe Unfallsimulation stellte das Willicher Transportunternehmen K.W. Panzer erneut einen 40-Tonnen-LKW inklusive Fahrer in den Abendstunden zur Verfügung. Das konkrete Szenario? Beim Abbiegen übersieht der Lkw-Fahrer einen Radfahrer. Mit den Reifen des Sattelaufliegers überrollt der LKW den Radfahrer. Enstetzt über den Unfall, erleidet der LKW-Fahrer einen Herzanfall sackt hinter dem Lenkrad bewusstlos zusammen.

Schnelligkeit zählt

Für die Einsatzkräfte galt es nun, den Radfahrer möglichst schonend unter der Dreifach-Achse durch ein Anheben dieser hervorzuholen. Dabei konnte auch auf das Material des neuen Rüstwagens der Feuerwehr zurückgegriffen werden. Parallel dazu wurde der – fiktive - Rettungsdienst bei der Versorgung und Rettung des Lkw-Fahrers über eine extra dafür vorgehaltene Rettungsplattform unterstützt. Im Ernstfall muss - so die Feuerwehr - eine solche Rettung sehr schnell durchgeführt werden, damit der Verunfallte zügig an den Rettungsdienst übergeben und optimal medizinisch versorgt werden kann – was an diesem Abend so gut gelang, dass an diesem Abend weitere Übungen durchgeführt werden konnten. 

 

Text: David Bräuning, Freiwillige Feuerwehr Tönisvorst/cp

Foto: David Bräuning, Freiwillige Feuerwehr Tönisvorst

 

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