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Quote für den sozialen Wohnungsbau? Ausschuss berät

Mitteilung vom 09.12.2017 (archivierte Mitteilung)

Ein Lebensmitteldiscounter an der Anrather Straße, ein Mehrfamilienhaus-Neubau an der Kuhstraße und eine Quote von 25 Prozent für den sozialen Wohnungsbau: Alles Themen, die auf der Tagesordnung des kommenden Planungsausschusses stehen. Der kommt am  Mittwoch, 13. Dezember, ab 18 Uhr im Ratssaal, Hochstraße 20a, zusammen. Die wesentlichen Themen im Einzelnen?

Der gültige Bebauungsplan rund um Haus Brempt – offiziell  Vo-24 „Haus Brempt“ – gibt es nicht her, Wintergärten oder überdachte Terrassen zu errichten. Jetzt haben sich Bürger an die Stadt gewandt, das entsprechend zu ändern. Darüber  muss jetzt der Planungsausschuss entscheiden. 

Aus dem ehemaligen Pfarramt in Vorst könnte ein Mehrfamilienhaus mit 17 Wohnungen entstehen und das bestehende Pfarrhaus zu Wohnzwecken umgebaut werden mit vier Wohnungen: So sieht es der Planentwurf zum Bebauungsplan Vo-48 „Pfarramt Vorst“ vor.  Hier steht aktuell die Anzahl der nachgewiesenen Stellplätze in der Diskussion:  Ob ein Stellplatz reicht oder es 1,5 pro Wohnung sein müssen, soll der Ausschuss abschließend klären. Danach könnte der Entwurf  in die öffentliche Planauslegung gehen.

Südlich des Kreuzungsbereiches „Am Neuenhaushof“  könnte ein Lebensmittel-Discounter entstehen. Dafür werden im Ausschuss gerade die planungsrechtlichen Voraussetzungen geschaffen, wozu unter anderem gehört, eine ehemalige Wohnbaufläche in ein Sondergebiet umzuwandeln. Beraten werden muss der Ausschuss an dieser Stelle unter anderem die Einwände die von außen gekommen sind. Sollte der Ausschuss die Änderung beschließen, kann das Ganze ebenfalls in die öffentliche Planauslegung gehen.

In der Laschenhütte möchte jemand auf dem rückwärtigen Bereich seines Grundstückes ein Wohnhaus errichten. Auch darüber soll der Ausschuss eine Entscheidung fällen.

Und der Planungsausschuss muss über zwei grundsätzliche Fragen beraten. Zum einen wird vorgeschlagen,  in allen künftigen Bebauungsplänen eine Quote für sozial geförderten Wohnraum in Höhe 25 Prozent festzulegen zur Sicherung bezahlbaren Wohnraums.  Zum anderen wird vorgeschlagen, in Bebauungsplänen ein Stellplatz pro Wohnung auszuweisen.

Wer sich selber die ganzen Entwürfe und Plaunterlagen anschauen möchte: Die sind öffentlich zugänglich im Ratsinformationssystem der Stadt unter www.toenisvorst.de.

Text: (cp)

 

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