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Altmeisterliche Öltechnik im Trauzimmer zu sehen

Mitteilung vom 14.02.2018 (archivierte Mitteilung)

Die Duisburger Künstlerin Heike Westermann mit Standesbeamten Manfred Küsters anlässlich der Ausstellungeröffnung "Nicht zu begreifen" im Rahmen der Serie "Kunst im Trauraum". Foto: (cp)

Wer wünscht sich nicht, seine Sorgen und Probleme für einige Zeit zu vergessen, dem Stress zu trotzen und zur Ruhe zu kommen? Die Gelegenheit gibt es jetzt zum 10. Mal im Tönisvorster Standesamt. Denn: Auch wer nicht heiraten möchte, hat die Chance, die Kunstausstellung im Trauzimmer zu besuchen und so vielleicht eine ruhige Insel im Alltagsstress mitten im St. Töniser Ortskern zu finden.

Dabei verspricht “Kunst im Trauraum“ mit seiner Jubiläumsausstellung einmal mehr außergewöhnliche Bilder. Zu sehen sind die Werke der Duisburger Künstlerin Heike Westermann. Sie malt in altmeisterlicher Öltechnik. Und wie die alten Meister wird – nach Abmischen der Farben - Schicht um Schicht aufgetragen und fast so etwas eine wie 3-D-Optik geschaffen, beinahe als könne man die gemalten Gegenstände – meist ein Stück Papier - mit den Händen greifen. Dabei zeigen Schatten, Licht und Struktur gleichzeitig verfremdet eine imaginäre Welt und das abgebildete Papier übt mit seiner Textur und Form eine besondere Faszination aus.

Ausgesucht wurden die Bilder aufgrund des Themas Papier: So stünde jede Eheschließung am Anfang einer Reise, sei noch ein unbeschriebenes Blatt Papier, das gefüllt werden möchte mit vielen Geschichten – so die Ausführungen vom Standesbeamten, Manfred Küsters. Die Ausstellung von Heike Westermann mit ihren teils surreal anmutenden Werken unter dem Titel “Nicht zu begreifen“ ist von Februar bis Ende Juni dieses Jahres zu sehen. Wer Interesse hat, kann nach Terminabsprache mit dem Tönisvorster Standesamt in eine andere Welt eintauchen. Terminabsprache unter 02151/999-207.

Text: (VT)

Foto: (cp)

 

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