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Partnerschaften

Partnerstädte der Stadt Tönisvorst

Eine seit dem Jahr 1976 von örtlichen Vereinen angebahnte Städtepartnerschaft zu der Stadt Sées/Orne in Frankreich wurde am 3. Juni 1979 in Tönisvorst und am 9. September 1979 in Sées geschlossen. Diese Partnerschaft bietet wechselseitig zahlreiche Möglichkeiten sportlicher, kultureller und persönlicher Kontaktaufnahme. Intensive Kontakte nach Tschechien begründeten im Jahr 1999 eine weitere Partnerschaft zwischen Tönisvorst und der Stadt Stare Mesto. Gegenseitige Besuche und gemeinsame Veranstaltungen schaffen auch hier neue Kontakte und fördern den gesellschaftlichen Austausch. Seit 2006 ist Tönisvorst um eine weitere Städtepartnerschaft bereichert: um die mit Laakdal-Vorst im Kempener Land in Belgien.

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Stare Mesto

Die Städtepartnerschaft zu Stare Mesto: Den Stein ins Rollen brachte die Partnerstadt Sees, die bereits mit Stare Mesto liiert war, unter anderem über die Musik. Sie schlug Tönisvorst vor, mit in die Partnerschaft einzusteigen. Den Ball nahm der ehemalige Bürgermeister Dietrich Büttner auf und reiste Mitte der 90er Jahre mit einer ganzen Tönisvorster Delegation in die 1030 Kilometer entfernte Stadt mit frühmittelalterlicher Keimzelle, die über eine Fußball-Bundesliga-Mannschaft, Volleyball-Bundesliga-Mannschaft sowie überregional bekannte Landwirtschafts- und Kunstschule verfügt.

Im Anschluss an die erste Fahrt der Tönisvorster entstand auf Vereinsebene eine partnerschaftliche Beziehung: Zwischen dem Volleyball-Club Stare Mesto und dem FC Synot - beides Bundesligisten - einerseits und den jeweiligen Abteilungen des Spielvereins St. Tönis andererseits. Es kam zu regelmäßigen Besuchen untereinander, inklusive Austausch der Jugendmannschaften. 1997 kam es dann zum Ratsbeschluss, um aus dem regen Austausch eine offizielle Städtepartnerschaft zu machen. 2008 feierten beide Städte zusammen das zehnjährige Bestehen ihrer Partnerschaft mit einem großen Festakt in Tönisvorst. Circa im September 2016 steht wieder der Besuch aus Staré Mesto an. In 2018 ist dann turnusmäßig der Besuch in Tschechien, Staré Mesto, vorgesehen. Näheres beim Vorsitzenden Hans Holtschoppen (02156/8189) und der stellv. Vorsitzenden Rosi Thissen (02152/9105465) .

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Gemeente Laakdal

Wie der Zufall es wollte, tauchte beim Vorster Kunibert Schmitz 2003 eine Postkarte von „Vorst im Kempener Land"auf - allerdings bei Antwerpen in Belgien. Wie bei der Stadt Tönisvorst besteht die belgische Gemeinde Laakdal in der Provinz Antwerpen aus mehreren Stadtteilen. Einer davon ist Vorst oder besser gesagt zwei: Klein-Vorst und Groot-Vorst. Die Postkarte als sichtbares Zeichen einer Gemeinsamkeit war Startsignal für die rasante Entwicklung einer Städtepartnerschaft, die durch Vorster Vereine aufgebaut und jetzt am 14. Oktober 2006 von offizieller Seite mit der Unterzeichnung eines Vertrages besiegelt werden konnte.

Die Wurzeln der Partnerschaft reichen aber noch weiter zurück: Bereits 1978 hatte es einen ersten Kontakt beider Gemeiden gegeben, wo es zu regelmäßigen Besuchen zwischen den Vereinen, wie Spielverein, KG Rot-Weiß und Kegelclubs kam, und sich auch die beiden damaligen Bürgermeister, Bürgermeister Ludo Helsen und Richard Beckers, kennen lernten.
Berühmt ist das Laakdaler Vorst durch die Gertrudiskirche, eine gotische Kirche mit schönem Naturstein aus dem Jahre 1480. In Laakdal selbst findet man ein außergewöhnliches Klompenmuseum, das alles rund um die Herstellung dieser zeigt und sogar demonstriert. Laakdal selbst beherbergt rund 16 000 Einwohner. In Vorst wohnen - wie in Tönisvorst - rund 6000 Menschen.

Wer sich für die Städtepartnerschaft interessiert, die in 2016 auf ihr 10 jähriges Bestehen zurückblickt, kann sich an den Vorsitzenden Peter Joppen (Tel.: 02156/2474) oder Christa Schmitz (Tel.: 02156/7423) wenden.

 

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Sees

Es lebe Europa ! Europa lebt ! 30 Jahre Partnerschaft Tönisvorst Sees

Diesen Eindruck muss man nach dem Besuch der Tönisvorster Gäste in der Partnerstadt Sees in der Frankreich gewinnen. Europa lebt in den Herzen der Menschen, trotz der geringen Beteiligung an den Europawahlen. Bei einem Gedankenaustausch der beiden Bürgermeister Francis Bouquerel  und Albert Schwarz wurden viele Gemeinsamkeiten, aber auch interessante Unterschiede in den Strukturen und Problemen der beiden Städte festgestellt. Beim Treffen der beiden Polizisten gewann der deutsche Kollege neue Erkenntnisse über die Arbeit seines französischen Kollegen. Vor der offiziellen Feierstunde vor dem Rathaus fand in der Kathedrale eine ökumenische Andacht statt, der auch der Bischof von Sees beiwohnte. Mit dem Ruf: " Es lebe Europa!" endeten die Reden der Bürgermeister und Vorsitzenden der Komitees zur Feierstunde der 30-jährigen Partnerschaft. Nach der Unterzeichnung der Urkunden vor dem Rathaus in Sees wurden die beiden Nationalhymnen und die Europahymne von der Stadtkapelle Sees gespielt. Dabei konnten viele Bürger ihre Ergriffenheit nicht verbergen und auch manche Träne wurde nicht unterdrückt. Musik ist ein gutes Mittel zur Völkerverständigung und so war es nicht erstaunlich, dass während des Konzertes des Tönisvorster Akkordeonorchesters die vielen Besucher aus Tönisvorst und Sees die Melodien mitsummten. Am letzten Abend bei einer Tanzveranstaltung sorgten Akkordeonisten beider Städte für eine ausgelassene Stimmung, die bis in den frühen Morgen andauerte. Nach der Rückkehr am Sonntagabend stellte Angela Frese, Vorsitzende des Komitees für Sees fest. "Das Wochenende war ein wunderbares Erlebnis. Viele neue Freundschaften sind entstanden. Dies ist ein großer Gewinn für die Partnerschaft unserer beiden Städte."

Bereits im Jahre 2014 blickte die Partnerschaft mit Sées auf ihr 35-jähriges Bestehen zurück. Rund 50 Gäste aus Frankreich waren vom 01. bis 04. Mai 2014 zu Gast in Tönisvorst. Für weitere Infos können sie sich an Sylvie Gülich, Tel.: 02151/6494681 und Michael Steeg Tel.: 02151/701869, die Ende 2015 den Vorsitz übernommen haben, wenden.

 

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Impressionen aus Tönisvorst